Von Gabi und Christian – oder: der ganz persönliche StackOverflow

Noch vor wenigen Jahren wusste ich, auf mein Gedächtnis ist bedingungslos Verlass. Ich wunderte mich immer über Leute, die mir von Ereignissen drei oder vier Mal, manchmal nur wenige Wochen auseinander liegend, berichteten. ‘Könnte mir nie passieren’, war ich der festen Überzeugung. ‘Ich weiß doch, was ich wem wann erzählt habe’. Innerlich den Kopf schüttelnd lauschte ich geduldig den Wiederholungen.

Seit einiger Zeit merke ich, dass sich diese frühere Gewissheit immer mehr verflüchtigt. Es kommt nun doch schon mal vor, dass ich mir nicht zu hundert Prozent sicher bin, ob… Weiterlesen

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manuel

21. März 2013

Als kleine Schnellinfo: Vor kurzem hatte ich die Ehre, Christofs Fragebogen von einfachbewusst.de zu beantworten. Er landete, so wie bei einigen anderen reduziert-denkenden/handelnden Menschen in meinem Postfach, wurde umgehend beantwortet und bildet mit den Einsendungen der anderen nun eine toll zu lesende Übersicht in diesem Artikel. Danke noch mal an Christof und viel Spaß beim Lesen.

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ALT – ein weiterer Zwischenbericht

Kürzlich fragte mich ein guter Freund nach dem Stand meiner ALT-Liste, nicht zu unrecht: Viel zu lange habe ich zu diesem Thema nichts mehr von mir hören lassen. Hier geht es zum Ursprungsartikel, in dem ihr nachlesen könnt, was es mit der AltersListenTechnik (ALT) auf sich hat. Einen weiteren Zwischenbericht gab es nach dem ersten Monat.

Gemäß meines Alters beinhaltete die Liste 33 Punkte, die ich bis zu meinem nächsten Geburtstag zu erledigen gedachte. Viele der Punkte waren sehr anspruchsvoll, manche mit zu vielen Wiederholungen versehen, so dass ich lange Zeit nicht wirklich Bestandteile der Liste abhaken konnte. Das frustrierte mich und nahm mir stellenweise sogar ein wenig die Lust am ALT-Projekt. Doch dann machte ich mir klar: Weiterlesen

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tauschen statt kaufen …

… teilen statt aneignen. Tauschen und teilen macht das Reduzieren von Gegenständen, ein übersichliches Zuhause und ‘Weniger ist mehr’ so unglaublich viel einfacher. Natürlich, wenn ich mir den Stubenwagen von einer befreundeten Bekannten, Bücher von den Eltern oder eine Kamera vom Schwiegervater ausleihe, muss ich den Überblick behalten. Denn dann gibt es da noch die Bücher für SozialMedizin, die ich einem Kumpel ausgeliehen habe, oder die DVD, die an eine Freundin ging oder der DampfSterilisator fürs Baby an die Nachbarin… Weiterlesen

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rage

15. Dezember 2012

“Ich wünschte ich hätte mehr Zeit.” Ganz oft habe ich das bisher schon gedacht. Ganz oft denke ich es immer noch. Ganz oft ärgere ich mich darüber, wieder so viel Zeit ins Auf- und WegRäumen irgendwelchen Zeugs investieren zu müssen. Kürzlich hat unser WasserKocher den Geist aufgegeben. Als TeeTrinkerin bin ich auf heißes Wasser angewiesen. (Es sei denn, ich steige ganz von Tee auf kaltes LeitungsWasser um. Diesen Komfort gebe ich allerdings – ganz ehrlich – nur ungern auf.) Also befinde ich mich inzwischen in der 3.Runde von “Auf der Suche nach einem WasserKocher”. Ganz blödes Spiel, sag ich euch. Aber das beste Beispiel, wie ambivalent doch die Beziehung von Zeit und Zeug ist. So viel Zeit habe ich inzwischen in diesen Gegenstand “WasserKocher” reinstecken müssen, dass ich die Stunden schon gar nicht mehr zählen mag und wichtige andere Zeit verloren habe. Für ein Ding.

Es ist ambivalent. Einerseits herrscht der Konsum auf den Straßen dieser Welt. Oder sollte ich schreiben: Auf den Straßen der Nordhalbkugel?!? Vor allem an Weihnachten. Gleichzeitig haben wir tatsächlich keine Zeit mehr füreinander. Zack! HeiligAbend. Zack! 1.Weihnachtstag. Zack! 2.Weihnachtstag. Zack! Alles vorbei. Da kam mir die Entdeckung von Zeit statt Zeug gerade recht.

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reduziert essen – von Schweinereien und Fußabdrücken

Wer jetzt denkt, er findet hier einen neuen Diätplan und eine neue Methode, das Schlankheitsideal unserer Gesellschaft zu erfüllen, den muss ich enttäuschen. Ich bin ein Mensch, der sehr gerne isst. Wer mich kennt, weiß, dass ich besonders um Torten, Kekse und Kuchen niemals einen Bogen machen würde.

Es geht mir nicht darum, unbedingt weniger zu essen, sondern vor allem bewusster zu essen, mit offenen Augen zu essen. Wo kommt das Essen her, das ich täglich auf dem Tisch habe? Unter welchen Bedingungen wird heutzutage produziert? Die Bauernhofidylle mit glücklichen Hühnern und freilaufenden Schweinen Weiterlesen

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