Archiv für den Monat: April 2011

Qualität und Quantität

Qualität statt Quantität

© S. Hofschlaeger / PIXELIO

Beim Reduzieren verfolge ich oft das Ziel auf Quantität zu verzichten. Gleichzeitig lege ich aber auch sehr viel Wert auf Qualität. Ist das miteinander vereinbar?

Smartphones sind ein tolles Beispiel, auch wenn ich selbst noch keins besitze. Ein einziges Gerät ist in der Lage ein gewöhnliches Handy, eine kleine Kamera, den MP3-Player, das Navi fürs Auto, das GPS-Gerät zum GEOcachen, die Wasserwaage und andere Dinge zu ersetzen. Beim heutigen Fortschritt muss hierbei sogar kaum auf Qualität verzichtet werden.

Auch die Abschaffung des Fernsehers hat mich überzeugt. Verschwunden sind große Geräte wie das Fernsehgerät selbst, DVD-Player und SAT-Receiver. Aber auch die Fernbedienungen und sämtliche Kabel sind weg. Geblieben ist ein kleines, platzsparendes Notebook, das alle Aufgaben zuverlässig übernehmen kann und zudem auch weniger Strom frisst. Die Quantität wurde hierbei entscheidend reduziert ohne auf die Qualität des Fernsehens – ob es diese tatsächlich gibt sei mal dahin gestellt – verzichten zu müssen.

Bei Büchern, Filmen und Musik geht mir der Verzicht auf Quantität auch relativ leicht von der Hand. Im Regal bleibt einfach das stehen, was gut ist. Der Rest kann weg.

Aber wie verhält es sich bspw. mit der Anschaffung von Autos? Abhängig von den Infrastrukturen vor Ort ist es gar nicht möglich mit nur einem geschweige denn gar keinem Auto auszukommen. Was ist, wenn ich eine Sportart zu meinen Hobbys zähle, die ein hochwertiges und umfangreiches Equipment voraussetzt? Oder Musik – reicht einem Musiker ein einziges Instrument und darf das vom Discounter sein?

Hm. Dieser Artikel hatte nicht das Ziel zu einem Fazit zu gelangen. Wie denkt ihr über Qualität und Quantität wenn es ums Reduzieren geht? Was ist euer Antrieb, eure Strategie beim reduzierten Leben?

Reduziert leben. Im ersten Wort steckt die Quantität, im zweiten die Qualität.

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