Kategorie-Archiv: Allgemein

ALT – ein weiterer Zwischenbericht

Kürzlich fragte mich ein guter Freund nach dem Stand meiner ALT-Liste, nicht zu unrecht: Viel zu lange habe ich zu diesem Thema nichts mehr von mir hören lassen. Hier geht es zum Ursprungsartikel, in dem ihr nachlesen könnt, was es mit der AltersListenTechnik (ALT) auf sich hat. Einen weiteren Zwischenbericht gab es nach dem ersten Monat.

Gemäß meines Alters beinhaltete die Liste 33 Punkte, die ich bis zu meinem nächsten Geburtstag zu erledigen gedachte. Viele der Punkte waren sehr anspruchsvoll, manche mit zu vielen Wiederholungen versehen, so dass ich lange Zeit nicht wirklich Bestandteile der Liste abhaken konnte. Das frustrierte mich und nahm mir stellenweise sogar ein wenig die Lust am ALT-Projekt. Doch dann machte ich mir klar: Weiterlesen

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LinkTipp: Wunderlist / DokuTipp: 37 Grad – Mensch Gottfried

Zwei kurze LinkTipps für euch:

  1. Einige hatten nach meinem letzten Beitrag zur AltersListenTechnik (ALT) gefragt, wie ich die einzelnen Dinge tracken würde. Nun, eine Möglichkeit ist die Wunderlist von den 6 Wunderkindern. Wunderlist ist eine ‘Free and Easy-to-Use’-Task-Management-Software, die ich sowohl privat als auch beruflich bereits seit einigen Monaten im Einsatz habe. Die Anwendung ist kostenlos, intuitiv bedienbar, für nahezu jedes Gerät/Betriebssystem erhältlich, synchronisiert die Daten über die Cloud – was einen Zugriff auf die Tasks von überall möglich macht – und hat einfach ein gelungenes Layout.Meine ALT steht in der Wunderlist direkt unterhalb der Liste in der ich meine Ideen für zukünftige reduziert-leben-Artikel notiere und oberhalb der Liste in der ich Filmtitel eintrage, die ich irgendwann mal gerne sehen würde. Einen geschafften Punkt setze ich auf erledigt, Punkte die in nächster Zeit anstehen, favorisiere ich und Listeneinträge die über einen längeren Zeitpunkt andauern und bspw. Strichlisten beinhalten, pflege ich über das Notizfeld.

    Seit einigen Wochen gibt es von den 6Wunderkindern auch das Wunderkit, das ich allerdings bislang nicht testen konnte. Wenn ihr hierzu Erfahrungswerte habt, teilt sie mir gerne mit.

  2. Vor kurzem hat mich ein Arbeitskollege auf die 37 Grad-Sendung ‘Mensch Gottfried’ aufmerksam gemacht (Danke Tommi). Eine ca. 40-minütige Reportage die ich wirklich empfehlen kann. Die Doku begleitet einen Aussteiger/Selbstversorger und ich finde, man stößt auf viele Wahrheiten. Ich persönlich kann mir eine so krasse Lebensumstellung nicht vorstellen. Aber ich finde seine Ansätze auf jeden Fall bedenkens- und bewundernswert. An dieser Stelle bin ich wirklich brennend an eurer Meinung interessiert. Freu mich daher sehr über euer Feedback.

Euch noch einen schönen Abend!!

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reduziert-leben.de im Fernsehen!?

Junge, junge - ein spannender Dienstag liegt hinter uns! Nach Dienstschluss unterrichtete mich meine Frau darüber, dass das Fernsehen angerufen hätte und später noch mal versuchen würde mich zu erreichen. Tatsächlich rief mich am späten Nachmittag eine Dame des Bayerischen Rundfunks an und stellte jede Menge Fragen über meinen Blog und meine Intentionen und Beweggründe ein reduziertes Leben zu führen.

Wir hatten ein nettes Gespräch in dem sie entschied, dass ich mich hervorragend als Gast der am Abend ausgestrahlten Rundshow eignen würde. Da ich nicht so der ‘im-Mittelpunkt-Steh-Typ’ bin und mich so Sachen im Vorfeld schon so nervös machen, passte mir das erst gar nicht. Dann wurde mir bewusst, dass ich so eine Chance vllt. nie wieder bekommen würde und entschied dann: Ok – für reduziert-leben.de muss ichs einfach machen!

Dann folgten Testanrufe in der meine Skype-Verbindung getestet wurde. Da wir hier in Zentral-Deutschland DSL-technisch leider nur ‘light’ ausgestattet sind, verlief der Test weniger zufriedenstellend. Also wurde beschlossen, dass ich als Telefongast an der Sendung teilnehmen würde.

Ein erneuter Anruf überprüfte meine Telefonverbindung. Ein weiterer empfahl mir, ein Bild in die Redaktion zu schicken, welches statt Skype-Stream zu sehen sein würde. Eine gute halbe Stunde später rief mich der CallCenter des Bayerischen Rundfunks an und stellte mich in die Sendung durch.

Da der LiveStream um mindestens 10 Sekunden versetzt zum Telefon lief, wanderte ich also telefonierend durch die Wohnung, nicht ahnend wann oder mit welchen Fragen sich einer der beiden Moderatoren an mich wenden würde.

Vom Rest könnt ihr euch gerne selbst ein Bild machen. Die Sendung könnt ihr euch an dieser Stelle komplett ansehen. Es handelt sich um die Ausstrahlung vom 5.6. zum Thema ‘Liebling, wir müssen das Wachstum schrumpfen.’

Während ich so darüber sinnierte, mit welchen Fragen ich konfrontiert werden würde, scrollte ich durch den reduziert-leben-Blog und wurde auf einen meiner ersten Artikel aufmerksam: Manuel reduziert. Er enthält die wesentlichen Gründe, die mich damals dazu bewegten mein Leben reduzierter und bewusster zu gestalten, sowie diesen Blog ins Leben zu rufen.

Was sind eure Beweggründe? Oder ist das Reduzieren für euch eher kein Thema? Woran hängt es? Angst davor auf bestimmte Dinge verzichten zu müssen? Dann behalte sie!

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Der BaW-Faktor – Ein Blick auf einige Trendsportarten

Trendsportarten gibt es wie Sand am Meer. Kürzlich bin ich bspw. auf ein paar Leute gestoßen, die das ‘Hockern’ für sich entdeckt haben… Naja – ihr dürft gerne selbst ein bisschen googlen. ;-)

Was Trendsportarten mit einem reduzierten Lebensstil zu tun haben? Nun ja, prinzipiell gehe ich einem Hobby nach. Ich nehme mir Zeit für mich selbst, schalte ab vom Alltag, verbringe Zeit mit Freunden, entspanne, aktiviere Herzfrequenz und Adrenalinausschüttung, und und und. Wenn das nicht schon die wesentlichen Dinge sind, machen sie zumindest das Hirn wieder frei um zu den wesentlichen Dingen zurückzukehren. Ich nenne es einfach mal den BaW-Faktor. Den Faktor für den Blick aufs Wesentliche.

Ich stelle mal kurz drei Sachen vor, für die ich mir selbst gerne ab und an etwas Zeit nehme, bzw. gerne mehr Zeit nehmen würde. Wer weiß, vielleicht ist für den ein oder anderen genau das richtige Mittel dabei, um den eigenen BaW-Faktor zu steigern… ;-)

Das Longboarden erfährt mittlerweile nun schon seit einigen Jahren einen Relaunch. Ursprünglich aus dem Surfen entstanden, entwickelte sich hieraus das klassische Skateboarden und nun geht es wieder zurück zu den Wurzeln. Man braucht nichts als ein Brett, gutes Wetter und tollen Asphalt – nach Möglichkeit abschüssig sowie verkehrsberuhigt. Besser noch, man ist nicht alleine unterwegs. Denn zum Abfahren gehört auch das Raufgehen, bei dem sich mit ein paar Freunden tolle Gespräche ergeben können. Hier meine aktuellen Lieblingsimpressionen:



Ein weiterer aktueller Trend, der ebenfalls auf eine sehr alte Tradition zurückgreift ist das Stand Up Paddle Surfing, auch Stand Up Paddle Boarding oder Stehpaddeln – kurz jedenfalls: SUP. Ich bin bisher erst einmal in den Genuss des SUPens gekommen, möchte es zukünftig aber gerne regelmäßiger betreiben. Meine Frau hatte mich mit einem Testpaddeln bei Malte (Moselfornia) am Koblenzer Stadtstrand überrascht. Beim SUPen brauchst du nur Brett, Paddel und Wasser. Genau das macht es soviel reduzierter gegenüber anderen Surf-Sportarten. Zum Wellenreiten bist du auf ein entsprechendes Set guter Wellen angewiesen. Kite- und Windsurfer benötigen, neben jeder Menge Equipment, vor allem Wind. Wellen sind zum SUPen natürlich auch nicht verkehrt, aber es geht auch auf Seen, Kanälen oder Flüssen. Hier ein paar Beispiele:



Auch toll: Das Slacklinen. Du packst sie beim Sonntags-Familien-Spaziergang einfach in die Tasche, suchst dir am Picknickplatz zwei Bäume und spannst das Band RuckZuck auf. Sowohl das Slacklinen als auch das SUPen schulen und trainieren Muskulatur, Koordination und Konzentration was – gerade das Slacklinen – immer mehr in den Fokus gesundheitlicher Beobachtungen rückt.

Nachtrag: Eine Kombination aus Longboarden und SUPen nennt sich StreetSUP. Ich habs letzten Sommer mal probiert. Geholfen hat mir ein alter HockeySchläger, der ALU-Schaft der Schneeschüppe sowie 2 abgenutzte Inliner-Rollen. Ganzkörpertraining:

Nachtrag 2: SUP-Bretter sind ganz schön groß und können viel Platz einnehmen. Daher sind gerade die sogenannten Inflatables voll im Trend. Sehr Platz sparend:

Welche Trendsportarten sind bei euch gerade so angesagt? Könnt ihr mit dem BaW-Faktor was anfangen? Wie kriegt ihr den Kopf frei und lenkt den Blick aufs Wesentliche?

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reduziert Sport treiben – Teil 2: Vom Barfußlaufen

Kurz nach der Radweg-Senior-Begegnung fiel mir ein geniales Buch in die Hände. Ultramarathon Man: Confessions of an All-Night Runner von Dean Karnazes – ich habs regelrecht verschlungen. Hier der Link zur deutschen Version (Ultramarathon Man: Aus dem Leben eines 24-Stunden-Läufers), aber die englische Originalfassung lässt sich auch super lesen.

Ich begann mit dem Laufen. Wenn auch nicht so extrem und hin und wieder unterbrochen von mehrmonatigen Motivationslöchern. Aber was ich am Laufen grundsätzlich mag, ist die Tatsache, dass es eigentlich jeder tun kann. Zumindest sind fehlende finanzielle Mittel kein Hindernis. Natürlich kann man auch hier entsprechend in Equipment investieren, aber unbedingt notwendig ist es nicht.

Vor einigen Monaten begann mein Knie sich heftig gegen die Laufbewegung zu wehren. Ich konnte stundenlang wandern, aber nach zehn Minuten im Laufschritt verweigerte das Gelenk seinen Dienst. Um etwas Ruhe reinzubringen setzte ich eine zeitlang aus und wurde währenddessen auf das barfuß Laufen aufmerksam.

Zu Beginn legte ich kürzere Barfuß-Einheiten zurück um meine Fußsohlen und Muskeln an diese doch sehr andere Art des Laufens zu gewöhnen. Dann stellte ich fest, dass sich die neue Belastung sehr positiv, fast schon therapeutisch auf mein Knie auswirkte und mittlerweile laufe ich Einheiten bis zu 60 Minuten.

Gibt es einen reduzierteren Weg vergleichbar Sport zu treiben? Ich kann es mir nicht vorstellen. Aber ich nehme gerne eure Vorschläge entgegen. Auch wenn es komisch klingen mag, aber auch fürs Barfußlaufen gibt es Schuhe. Oft hat man nicht die Möglichkeit auf Sand oder weichem Waldboden zu laufen. Es gibt mittlerweile mehr und mehr Schuhe auf dem Markt die das Barfußlaufen simulieren. Bei mir hat es bisher wunderbar ohne geklappt. Trotzdem möchte ich bald mal einen testen. Meine Erfahrungen werde ich euch dann natürlich hier mitteilen. Ein tolles Buch zum Thema natural running gibt es von Matthias Marquardt, dem Autor der Laufbibel: natural running: Schneller, leichter, schmerzfrei.

Weitere Buchtipps:

Hier ein Blick in die Vielfalt der Barfuß-Schuhe:

So. Fortsetzung zum reduzierten Sport treiben folgt. Freue mich über eure Reaktionen.

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Zwischenpost: Fastenzeit

Die Fastenzeit ist im vollen Gange. Was macht das mit euch? Greift ihr den Ursprungsgedanken auf und nutzt die Gelegenheit des Verzichts um den Blick auf wesentlichere Dinge zu lenken? Ich verzichte weitestgehend auf Süßkram wie Schokolade (auch FairTrade ;-) ) und dieses Gummizeugs. Außerdem haben wir unseren Serienkonsum deutlich reduziert und verbringen die dazugewonnene Zeit mit dem ein oder anderen Gesellschaftsspiel.

Ist Fasten für euch auch ein Thema? Was fastet ihr?

Nachstehend ein paar Spiele-Tipps für fernsehfreie Abende:

Zug um Zug und Carcassonne lassen sich auch hervorragend mit iPad/iPhone spielen!

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