Der BaW-Faktor – Ein Blick auf einige Trendsportarten

Trendsportarten gibt es wie Sand am Meer. Kürzlich bin ich bspw. auf ein paar Leute gestoßen, die das ‘Hockern’ für sich entdeckt haben… Naja – ihr dürft gerne selbst ein bisschen googlen. ;-)

Was Trendsportarten mit einem reduzierten Lebensstil zu tun haben? Nun ja, prinzipiell gehe ich einem Hobby nach. Ich nehme mir Zeit für mich selbst, schalte ab vom Alltag, verbringe Zeit mit Freunden, entspanne, aktiviere Herzfrequenz und Adrenalinausschüttung, und und und. Wenn das nicht schon die wesentlichen Dinge sind, machen sie zumindest das Hirn wieder frei um zu den wesentlichen Dingen zurückzukehren. Ich nenne es einfach mal den BaW-Faktor. Den Faktor für den Blick aufs Wesentliche.

Ich stelle mal kurz drei Sachen vor, für die ich mir selbst gerne ab und an etwas Zeit nehme, bzw. gerne mehr Zeit nehmen würde. Wer weiß, vielleicht ist für den ein oder anderen genau das richtige Mittel dabei, um den eigenen BaW-Faktor zu steigern… ;-)

Das Longboarden erfährt mittlerweile nun schon seit einigen Jahren einen Relaunch. Ursprünglich aus dem Surfen entstanden, entwickelte sich hieraus das klassische Skateboarden und nun geht es wieder zurück zu den Wurzeln. Man braucht nichts als ein Brett, gutes Wetter und tollen Asphalt – nach Möglichkeit abschüssig sowie verkehrsberuhigt. Besser noch, man ist nicht alleine unterwegs. Denn zum Abfahren gehört auch das Raufgehen, bei dem sich mit ein paar Freunden tolle Gespräche ergeben können. Hier meine aktuellen Lieblingsimpressionen:



Ein weiterer aktueller Trend, der ebenfalls auf eine sehr alte Tradition zurückgreift ist das Stand Up Paddle Surfing, auch Stand Up Paddle Boarding oder Stehpaddeln – kurz jedenfalls: SUP. Ich bin bisher erst einmal in den Genuss des SUPens gekommen, möchte es zukünftig aber gerne regelmäßiger betreiben. Meine Frau hatte mich mit einem Testpaddeln bei Malte (Moselfornia) am Koblenzer Stadtstrand überrascht. Beim SUPen brauchst du nur Brett, Paddel und Wasser. Genau das macht es soviel reduzierter gegenüber anderen Surf-Sportarten. Zum Wellenreiten bist du auf ein entsprechendes Set guter Wellen angewiesen. Kite- und Windsurfer benötigen, neben jeder Menge Equipment, vor allem Wind. Wellen sind zum SUPen natürlich auch nicht verkehrt, aber es geht auch auf Seen, Kanälen oder Flüssen. Hier ein paar Beispiele:



Auch toll: Das Slacklinen. Du packst sie beim Sonntags-Familien-Spaziergang einfach in die Tasche, suchst dir am Picknickplatz zwei Bäume und spannst das Band RuckZuck auf. Sowohl das Slacklinen als auch das SUPen schulen und trainieren Muskulatur, Koordination und Konzentration was – gerade das Slacklinen – immer mehr in den Fokus gesundheitlicher Beobachtungen rückt.

Nachtrag: Eine Kombination aus Longboarden und SUPen nennt sich StreetSUP. Ich habs letzten Sommer mal probiert. Geholfen hat mir ein alter HockeySchläger, der ALU-Schaft der Schneeschüppe sowie 2 abgenutzte Inliner-Rollen. Ganzkörpertraining:

Nachtrag 2: SUP-Bretter sind ganz schön groß und können viel Platz einnehmen. Daher sind gerade die sogenannten Inflatables voll im Trend. Sehr Platz sparend:

Welche Trendsportarten sind bei euch gerade so angesagt? Könnt ihr mit dem BaW-Faktor was anfangen? Wie kriegt ihr den Kopf frei und lenkt den Blick aufs Wesentliche?

Share via emailShare on Facebook+1Share on LinkedInPin it on PinterestShare on Twitter

Ein Gedanke zu „Der BaW-Faktor – Ein Blick auf einige Trendsportarten

  1. dierage

    laufen… vermutlich keine trendsportart auch wenn es mehr und mehr zum trend geworden scheint zu jeder tageszeit, an allen möglichen orten zu laufen. immer mehr menschen ‘läuft’ man inzwischen über den weg, die ebenfalls durch den wald, auf dem radweg, entlang des kanals, durch die altstadt oder übers feld hecheln. und das einzige, was man wirklich braucht: ein paar schuhe. natürlich lässt sich das equipment je nach belieben aufstocken, professionalisieren und bis ins unermessliche übertreiben. trotzdem!

    für mich hat das laufen absoluten BaW-Faktoren, wie du es nennst. ich krieg den kopf frei, lass mich von sauerstoff durchpusten und fühle mich frei. dafür hüpfe ich lediglich in meine laufschuhe und zieh die tür hinter mir zu. gut,ok! ab und an wäre da noch der schweinehund zu besiegen oder vorher die spülmaschine einzuräumen oder der papierkram der letzten wochen zu erledigen. aber dann gehz los.
    sehr reduziert, wie ich finde.

    Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>