Ahh – Endlich mal wieder ein reduziert-wohnen-Artikel. Und weil diese Fortsetzung so lange auf sich hat warten lassen, starte ich auch direkt durch:
Container-Häuser: conhouse ist mir bisher als Anbieter im Container-Segment gar nicht aufgefallen. Klickt euch mal durch die Gallery. In den Current Projects finden sich auch einige Beispiele für Familienhäuser.
Auf der wummihaus-Seite kann man sich auch länger aufhalten. Spannend sind die Rubriken Mobiles Fertighaus der Zukunft und Mobilheime. Wer findet das schwebende Haus?
So, jetzt aber schnell zu meinem neuen Lieblings-Lieblings-Thema: Die Tiny Houses! Hierzu erstmal folgender Link – ihr werdet die nächsten Stunden aus dem Schmökern nicht mehr herauskommen, sorry: Besucht den Tiny House Blog! Hier nur ein Beispiel für absolut viel versprechende Beiträge. Da würde wahrscheinlich jeder Minimalist lieber heute als morgen einziehen.
Hält man sich länger auf der zuletzt genannten Seite auf, wird man früher oder später auf die Tumbleweed Tiny House Company aufmerksam. Hier präsentiert Jay Shafer, einer der führenden TinyHouse-Architekten, eine Vielzahl an Bauplänen für Mikrohäuser. Außerdem ist er der Autor des Small House Books. Buch und Baupläne kosten natürlich entsprechend, aber immerhin sollen sie umfangreiches Material zum Hauseigenbau bereitstellen. Ich würde am liebsten morgen anfangen, mein eigenes zu bauen. Vielleicht wirds ja tatsächlich eines Tages was.
Stellt sich allerdings die Frage. Ist das hierzulande ohne weiteres möglich? Gedanken dazu und weitere Baupläne findet ihr im losmuchachos-Blog.
Abschließend noch eine ausführliche Doku von Kirsten Dirksen zum Thema: We The Tiny House People!
Viel Spaß beim stöbern – und wann baut ihr euer erstes Tiny House?

hmm..am Interessantesten finde ich die Frage, ob sowas in Deutschland überhaupt genehmigt wird…klar, es gibt Wagenplätze für Bauwagen, aber ich träume von einem riesigen Grundstück in der Pampa mit einem kleinen Häuschen drauf. Klingt einfach, ist aber sowas von jenseits deutscher Spießigkeitsnormen dass das bestimmt Probleme machen könnte, oder?
Frau DingDongs Frage bringt es auf den Punkt. Ich würde sofort in ein solches Haus ziehen, aber leider gibt es in der BRD zu viele Bausvorschriften. Leider finde ich meine Quelle nicht mehr, aber ich habe vor ca. einem Jahr gelesen, dass aufgrund des Verhältnisses der Wohnfläche und Außenwände ein solche Haus in unserem Lande nicht wirklich günstig werden würde. Dies hängt mit den Dämmvorschriften zusammen. Ich hoffe, ich finde den Artikel noch einmal wieder…
Trotzdem liebe ich jedes Bild und jeden Beitrag über diese kleinen Wohnformen und deinen Ausführungen entnehme ich immer wieder neue Links und Bilder. Vielen Dank für deine Recherchen! Mach weiter so.
Ja, auf die Tiny Houses bin ich schon durch einige englischsprachige Minimalism-Sites aufmerksam geworden. In Deutschland stelle ich mir das schwierig vor, habe mich aber nicht wirklich zum Thema kundig gemacht. Ich habe den Eindruck daß diese Wohnform vor allem für Singles, maximal für Pärchen geeignet ist. Unser Junior würde mindestens ein Tiny House alleine brauchen um all seine Sachen unterzubringen, abgesehen davon daß er mit 7 jahren noch zu klein für ein Eigenheim ist favorisiere ich zur Zeit die Idee in einer Jurte zu wohnen… aber auch das geht wahrscheinlich erst wenn das Küken flügge ist. Und ob man in Bayern eine winterfeste, autarke Jurte hinstellen darf wage ich auch zu bezweifeln.
Hilfreich beim Reduzieren unnötiger Dinge ist so ein Wunsch(traum) auf jeden Fall. Habe ich ein Ding in der Hand bei dem ich mir nicht sicher bin ob ich es noch behalten möchte überlege ich mir wo es in der Jurte hinsoll? Da wird mir manchmal spontan klar daß ich es im Heim meiner Träume ganz und gar nirgends stellen/haben möchte und das führt häufig dazu daß ich mich leichten Herzens trennen kann. Habe übrigens vor ca. Einem Monat mein “Aussteuer-Geschir” aus unserer Küche zugunsten von bunt zusammengewürfelten Lieblingsteilen entfernt. Küchenmäßig würde ich langsam aber sicher schon mit einem Tiny Home zurechtkommen
Und hier noch der Link zu meiner Lieblings-Jurten Seite:
http://jurten.heimat.eu/
Ich liebäugle schon länger damit bei uns auf der Wiese zumindest eine Sommerjurte bauen zu lassen. Im Rahmen eines Workshops wäre das bestimmt lustig und mal ein günstiger Einstieg für den Sommer in alternatives Wohnen. Da könnte ich dann schon mal üben mit nur dem nötigsten zu Wohnen, vielleicht kriege ich dann so das Grausen wenn ich von der schlichten Jurte in meine leider immer noch überfüllte Wohnung zurückkomme daß das Reduzieren auf einmal ganz leicht wird???
Hey, vielen Dank für eure Reaktionen. Danke auch Sigrid, fürs Folgen und den Linktipp. Ich arbeite an einem kurzen Nachtrag. Gebt mir ein paar Tage
VG, Manuel
Hi!
Prima Seite. Allerdings geben ich meinen Vorrednern recht. Bin gerade auf der Suche nach Grundstücken für solch ein Vorhaben. Wer in der Nähe von seinen Freunden in Ballungszentren leben möchte um auch im Alter gut versorgt zu sein, kann diese Idee vom reduzierten Wohnen gleich wieder vergessen.
Habe im Raum Köln/Bergisch Gladbach bisher kein Grundstück gefunden, was a. nett liegt, b. erschwinglich ist und c. mit so einem Konzept bebaubar wäre. Befinde mich gerade im Raum Magdeburg. Hier das selbe und wenn es nur §34 BauGB ist … von innovativer Standort kann hier echt nicht die Rede sein.
Lebe seit Anfang des Jahres wegen einer Scheidung aus dem Auto (Lotus Exige, ja das geht!) heraus und tingel in Europa umher. Sich zu reduzieren macht echt Spaß. Aber so langsam hätte ich doch gern wieder mal 4 eigene Wände. Das es so schwierig wird eine reduzierte und eigene Bleibe hinzustellen (zu finden ist ja kein Problem bei dem Angebot) hätte ich nicht gedacht!
Grüße,
Andreas
ps. http://www.losmuchachos.at/microhome/microhomes-was-existiert-am-markt/
schau mal:
http://www.20ft.de/22G1_cont_bilder.htm
LG
Paco
Ich denke auch schon sehr lange über ein Tiny House im Stil von Tumbleweed nach. Abgesehen davon, dass die rechtl. Lage undurchsichtig ist, beschäftigte mich immer wieder die Frage, wie man die manpower und das Know-how zusammenbekommt, um solch ein Haus zu bauen. Die Workshops von Tumbleweed finden ausschließlich in den USA statt. Auf Anfrage, ob es vielleicht mal einen in GB gäbe konnte man dazu nichts sagen. Vermutlich müssten sich 8-10 Leute zusammentun, die so ein Haus möchten und dann trifft man sich ein Jahr lang an jedem We und baut reihum gemeinsam für jeden ein Haus. Es gibt ja auch einige Anbieter die sogenannte Oberlichtwagen wohnlich umbauen, von denen könnte man vermutlich zumindest Hinweise bzgl. der Zulassung.dieser Wohnform, wo man damit stehen darf und hinsichtlich Belastbarkeit von Fahrgestellen bekommen, denke ich. Sorry für den ausufernden Kommentar. Ich denke schon eine Weile über das Thema nach.
Ines